Alchemy-Granularelement-Steuerungen

Source-Komponenten werden nur in der erweiterten Ansicht angezeigt. Klicke auf die Taste „Advanced“, um zur erweiterten Ansicht umzuschalten, und dann auf die Taste „A/B/C/D“, um die Source auszuwählen, die du bearbeiten willst.

Die Parameter in diesem Bereich werden angezeigt, wenn die Taste „Granular“ auf einer Source-Unterseite aktiv ist. Der Bereich „Granular“ ist nur verfügbar, wenn du ein Audio-Sample entweder im Granular- oder im Sampler-Modus importierst. Weitere Informationen findest du unter Alchemy-Importübersicht.

Hinweis: Die Sampler- und Granular-Engines schließen sich gegenseitig aus: Du kannst in einer einzelnen Source nur eine davon verwenden. Du kannst jedoch weitere Sources aktivieren, wenn beide Engines gleichzeitig erforderlich sind.

Bei der Granularsynthese wird kontinuierlicher Sound als Grain-Stream bzw. kleine Soundpartikel dargestellt. Alchemy generiert Grains durch Extraktion von 2- bis 230-Millisekunden-Partikeln aus einer Audiodatei. Die Amplitude jedes Grains wird zusammen mit Tonhöhen- und Panoramaänderungen geformt, bevor das Grain an den Output-Stream gesendet wird.

Grains können neu angeordnet, mit Time-Stretching und einer Tonhöhenänderung versehen werden. Dadurch wird ein unerschöpfliches Reservoir von potenziellem Rohmaterial bereitgestellt, das als Basis deiner Sounds verwendet werden kann.

Abbildung. Granularelementparameter

Granularelementparameter

Zusätzlich zu den folgenden Steuerungen wirken sich die Loop-Modi sowie die Einstellungen und Modulationen der Drehregler „Position“ und „Speed“ auf jeder Source-Unterseite auf die Granularwiedergabe aus. Weitere Informationen findest du unter Steuerungen der Source-Unterseite von Alchemy. Die Modulationen des Granularelements werden mit jedem neuen Grain aktualisiert. Dies wirkt sich beispielsweise wie folgt aus: Wird der Source-Parameter „Coarse Tune“ mit einem LFO moduliert, wird die Tonhöhe des Grain-Streams erhöht und verringert, aber keine Tonhöhenmodulationen innerhalb jedes Grains erzeugt. Wenn ein großer Wert für „Size“ in Verbindung mit einem kleinen Wert für „Density“ verwendet wird, können Modulationen von Source-Parametern wie „Pitch“ ruckelig statt weich wirken.